Wie schreibe ich eine gute Bewerbung?
Hier lernst du, worauf es ankommt. Danach suchst du dir im Job-Portal eine Stelle und schreibst deine eigene Bewerbung.
Worauf es beim Bewerben ankommt
Was dir der Bewerbungs-Trainer bietet
Klicke auf die Teile des Musterbriefs. Rechts erfährst du, was hineingehört.
Ein guter Brief antwortet auf das Inserat. Markiere im Inserat Anforderungen (was das Unternehmen von dir erwartet) und wichtige Infos (Firma, Ansprechperson, Bewerbungsweg, Unterlagen). Markieren: Text auswählen, dann Farbe wählen. Ändern oder löschen: auf die Markierung tippen. Erweitern: einen größeren Bereich auswählen, der die Markierung einschließt.
Viele Bewerbungen klingen gleich. Personalverantwortliche lesen oft dutzende Briefe – und merken sich nur die, die konkret sind. Tippe auf eine Karte, um eine stärkere Formulierung zu sehen.
Mira bewirbt sich bei Elektro Novak. In ihrem Brief stecken Fehler. Nimm den Rotstift: Tippe auf jede Stelle, die du verbessern würdest. Noch einmal tippen nimmt die Markierung zurück.
Was in den Lebenslauf gehört
- Überschrift „Lebenslauf“
- Persönliche Daten: Name, Geburtsdatum; Geburtsort und Staatsbürgerschaft nur, wenn verlangt oder wichtig
- Kontaktdaten: Adresse, Telefon, E-Mail – immer! Unterlagen werden oft einzeln weitergeleitet.
- Schulbildung: das Aktuellste zuerst (umgekehrt chronologisch)
- Praktische Erfahrungen: Schnuppertage, Praktika, Ferialjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten
- Kenntnisse: Sprachen, EDV, Erste-Hilfe-Kurs, Mopedführerschein
- Interessen und Hobbys: konkret, z. B. „Handball im Verein (seit 2021)“
Was nicht hineingehört
- Religionsbekenntnis und Familiensituation – das ist Privatsache
- Berufe der Eltern
- Eigenschaften ohne Beleg („teamfähig, flexibel, motiviert“) – zeige sie lieber im Brief mit Beispielen
- Balken oder Sterne für Kenntnisse – niemand weiß, was „3 von 5 Sternen“ bedeutet
Und das Foto?
Ein Foto ist nicht verpflichtend. In Österreich ist es aber vielfach noch üblich. Achte darauf, was im Inserat steht: Manche Betriebe wünschen ein Foto, andere bitten ausdrücklich um Bewerbungen ohne Foto. Wenn du eines verwendest: aktuell, freundlich, seriös – kein Selfie, kein Urlaubsfoto.
Praxis-Tipp: Bleib ehrlich. Was im Lebenslauf steht, wird im Gespräch nachgefragt.
So bewirbt man sich heute
Die meisten Betriebe wollen Bewerbungen per E-Mail oder über ein Online-Formular auf ihrer Website. Papierbewerbungen sind die Ausnahme.
- Eine PDF-Datei: Bewerbungsschreiben, Lebenslauf und Zeugnis in einer Datei – nicht fünf einzelne Fotos vom Handy.
- Sinnvoller Dateiname:
Bewerbung_Vorname_Nachname.pdfstattDokument1.pdf - Seriöse E-Mail-Adresse:
vorname.nachname@…stattgamerking2012@… - Kurzer E-Mail-Text: Anrede, ein bis zwei Sätze, Gruß, Telefonnummer. Die eigentliche Bewerbung steckt im Anhang.
- Betreff der E-Mail: z. B. „Bewerbung um eine Lehrstelle als Elektrotechniker*in“
- Vor dem Senden: Ist der Anhang wirklich dabei? Stimmt der Name der Ansprechperson?
Online-Formulare
Größere Unternehmen haben oft ein eigenes Bewerbungsportal. Dort füllst du Felder aus und lädst deine Unterlagen hoch.
- Alle Pflichtfelder sorgfältig ausfüllen – Rechtschreibung zählt auch hier
- Bewerbungsschreiben trotzdem als PDF hochladen, wenn möglich
- Bestätigungs-E-Mail aufheben
Und danach?
Wenn du nach ein bis zwei Wochen nichts hörst, darfst du freundlich anrufen und nachfragen. Das zeigt Interesse.
Unterschrift: Bei digitalen Bewerbungen kannst du deine Unterschrift einscannen oder einfach deinen Namen unter den Gruß setzen.
Kann ich meine Bewerbung von einer KI schreiben lassen?
Technisch ja. Klug ist es meistens nicht:
- KI-Texte klingen alle gleich. Personalverantwortliche lesen viele Bewerbungen und erkennen typische KI-Formulierungen schnell.
- Die KI kennt dich nicht. Deine Schnuppertage, dein Verein, deine Erlebnisse – genau das macht eine Bewerbung stark.
- KI erfindet Dinge. Steht im Brief etwas, das nicht stimmt, fliegt es spätestens im Gespräch auf.
- Im Gespräch bist du allein. Wer seinen Brief nicht selbst geschrieben hat, kann ihn oft nicht erklären.
Wofür KI sinnvoll sein kann
- Nach dem Schreiben Rechtschreibung und Beistriche prüfen lassen
- Fragen, ob ein Satz verständlich ist
- Typische Fragen für ein Bewerbungsgespräch sammeln
Die Regel: Zuerst selbst schreiben, dann Hilfe holen – nicht umgekehrt. Und alles, was eine KI vorschlägt, selbst prüfen.
Suchaufträge
Mein Steckbrief
Gib deine Daten einmal ein – sie landen automatisch im Bewerbungsschreiben und im Lebenslauf. Du kannst echte oder ausgedachte Daten verwenden. Alles wird nur auf deinem Gerät gespeichert.
Persönliche Daten
Optional. Seriöses Porträt, kein Selfie.
Ausbildung (aktuellste zuerst)
Praktische Erfahrungen
Schnuppertage, Praktika, Ferialjobs, ehrenamtliche Tätigkeiten
Kenntnisse
Interessen und Hobbys
Was machst du in deiner Freizeit? Am besten mit Angaben wie „im Verein“ oder „seit 2021“.
Meine Stärken – mit Beleg
Eine Stärke allein überzeugt nicht. Schreib dazu, wann oder wo du sie gezeigt hast. Die Belege helfen dir später beim Hauptteil deines Briefs.
Noch keine Stelle gewählt
Such dir im Job-Portal ein Inserat aus und klicke auf „Jetzt bewerben“.
Markiere im Inserat, was das Unternehmen von dir erwartet (Anforderung) und was du für den Brief brauchst (wichtige Info).
Dein Notizzettel aus dem Inserat
Deine Stärken mit Beleg
Formale Prüfung
Diese Punkte prüft der Trainer automatisch. Der Inhalt deines Briefs wird nicht bewertet – dafür gibt es die Checklisten darunter.
Anforderungs-Check
Auf welche markierten Anforderungen bist du im Brief eingegangen? Hake ab, was du überzeugend beschrieben hast.
Checkliste zum Inhalt
Selbst prüfen oder von einer Mitschülerin, einem Mitschüler prüfen lassen.
Dein Lebenslauf
Der Lebenslauf entsteht aus deinem Steckbrief. Änderungen machst du dort.
Einstellungen
Farbe der Überschriften
Prüfung
Noch keine Bewerbung begonnen
Wähle zuerst im Job-Portal eine Stelle und schreib dein Bewerbungsschreiben.
Bewerbungsmappe
Im Druckfenster als Ziel „Als PDF speichern“ wählen. Wichtig: Kopf- und Fußzeilen ausschalten, Ränder „Keine“.
Vorschlag für den Dateinamen: