Ausstellung: 1.-20. August 2011
Kulturhofkeller, Lederergasse 15, Villach ⋅ Lageplan
»wilde kultur«
Kultur und Natur werden traditionell als Gegensatzpaare betrachtet. Der Natur wird dabei Wildheit und Ungezügeltheit zugeschrieben, während die Kultur sie formt, bewohnt und auch beschützt. Was aber ist, wenn Kultur gar nicht so friedlich und erhaben ist, wie wir sie gerne sehen? Bereits ein kurzer Blick in die Tagespresse genügt, um eine Vielzahl von Konflikten, Missständen und selbstverschuldeten Katastrophen vor Augen geführt zu bekommen.
In der Ausstellung »wilde kultur« setzt sich Georg Karner kritisch mit gesellschaftlich-kulturellen Phänomenen auseinander und greift dabei hoch aktuelle Themen und Geschehnisse auf. In seinen Grafiken, Skulpturen und Installationen eröffnen sich neue Blickwinkel, die es ermöglichen, selbst Alltägliches neu zu denken. Sei es der Umgang mit Sprache, festgefahrene Geschlechterrollen, oder die bald zur Routine werdende Berichterstattung über Klimaerwärmung, Atomunglücke und Kriegsgeschehen.
Vernissage: 1. August 2011, 19:00 Uhr
Öffnungszeiten: Mo-Do 10:00-18:00 Uhr

Kunst
Einige Gedanken zum europäisch geprägten Kunstbegriff und meiner eigenen Kunst
Was ist Kunst?
Kunst hat sich im Laufe der Zeit, über all die Jarhunderte und Jahrtausende,
in denen man ihre Entwicklungen und Ausprägungen nachvollziehen kann, stark gewandelt.
Man kann selbst mit einem sehr weiten Kunstbegriff nicht von Kunst im Singular sprechen,
sondern muss anerkennen, dass sie sich immer wieder grundlegend in ihrem Wesen sowie ihren
Zwecken und Ansprüchen geändert hat. Stets in Wechselwirkung mit ihr stehen dabei die
soziokulturellen und geo-ökonomischen Systeme, in denen sie entsteht, existiert und rezipiert
wird. Sie prägen die Kunst, indem sie ihre Entstehung stimulieren und auf ihre Inhalte
und Aussagen einwirken. Ebenso Einfluss haben Gefallen und Nichtgefallen, Akzeptanz und
Nichtakzeptanz, Förderung, Sanktionierung oder gar Zensur. Nicht zu vernachlässigen sind
auch die Aspekte der, für die Kunstproduktion zur Verfügung stehenden, Zeit und/oder der
Finanzierung. Was aber bedeutet nun Kunst in den unterschiedlichen Zeitaltern der
menschlichen Geschichte?
Was Kunst war ...
Damit Kunst überhaupt erst entstehen kann, muss der kunstschaffende Mensch
Ressourcen übrig haben, die er nicht dazu aufwenden muss, sein Leben zu erhalten. Ihre Anfänge
sind wohl bereits in der menschlichen Urgeschichte zu suchen, als der Mensch begann seine
inneren Bilder nach außen zu projizieren und versuchte die Welt im Bild zu bannen. Es mag
einige geben, die darin keine Kunst sehen können oder wollen, doch lässt sich nicht bestreiten,
dass wir mit den ersten Höhlenzeichnungen, Kunst- und Kultgegenständen Zeugnisse
ersten küntlerischen Ausdrucks vorliegen haben. Mann könnte hier sogar noch weiter gehen und
sagen, dass manches, was in den letzten Jahrhunderten als Kunst angesehen wurde und nach wie
vor wird, eher dem Handwerksbegriff unterzuordnen ist und viel weniger als Kunst gelten kann,
als diese ersten Formen künstlerischen Wirkens. Denn zweckfrei ist Kunst, auch wenn es von
manchen noch so oft und nachdrücklich behauptet wird, fast nie.
Blicken wir ins Mittelalter, sehen wir fast ausschließlich christliche
Themen und Motive. Kunst diente in dieser Zeit nicht zuletzt auch der Glauebnslehre und ihrer
Verbreitung in den weitestgehend analphabetischen Gesellschaftsschichten. Alphabetisierung und
die Kenntnis der damaligen lingua franca, Latein, waren in erster Linie den geistlichen, in
geringerem Ausmaß auch den weltichen Eliten vorbehalten. Die christlich (katholische) Lehre
musste so hauptsächlich in Wort und Bild kommuniziert werden. Ausdruck dessen sind die
zahlreichen Bildnisse der göttlichen Trinität, Jesus Christus, der heiligen Jungfrau Maria
und anderer Heiliger, die Altarbilder sowie Illustrationen der Passionsgeschichte und anderer
biblischer Geschichten aus dem Alten wie Neuen Testament. Die Arten und Techniken der Darstellung
können dabei höchst unterschiedlich sein. Bei Kunst dieser Art wirken Zweck und Inhalt des
Kunstwerks schwerer als der individuelle und/oder neuartige Ausdruck des Künstlers. Künstler des
Mittelalters waren in erster Linie Kunsthandwerker, die Aufträge annahmen und ausführten.
Diese Feststellung soll keinesfalls als Abwertung oder unangebrachte Kritik
aus heutiger Sicht verstanden werden. Kunst kann im Laufe der Zeit und in anderen Kontexten
Bedeutungsänderungen unterworfen sein und wird auch stets neu und anders rezipiert. Gleichzeitig
muss sie aber auch aus der Zeit und dem Kontext ihrer Entstehung heraus verstanden werden. Ein
wesentliches Kennzeichen herausragender Kunst aber war und ist, damals wie heute, die Innovation
in technischer, stilistischer, inhaltlicher, thematischer oder zweckgebundener Hinsicht.
Manchmal entsteht Innovation aus kontextuellem Zwang oder kontextueller
Möglichkeit, wenn sich gewisse Basisgrößen der bisherigen Kunstproduktion verändern. Mit den
architektonischen Änderungen von der Romanik zur Gotik mussten sich auch die künstlerischen
Ausstattungen der Kirchen ändern. Durch die starke Vergrößerung der Kirchenfenster wurden große
imposante Wandmalereien unmöglich. Die neu gewonnen Fensterflächen boten hingegen ganz neue und
andere Möglichkeiten künstlerischer Gestaltung. Ebenfalls in der Gotik wurden die Altäre zu
Flügelaltären weiterentwickelt und förderten so die Entstehung der Tafelmalerei - also der Malerei
auf festem, ebenem, meist grundiertem, eigenständigem Untergrund - die eine Alternative zur
nunmehr stark eingeschränkten Wandmalerei bot.
Anders kann Innovation aber auch aus künstlerischer Kreativität, gepaart mit
dem starken Drang eigene künstlerische Ausdrucksformen zu finden, entstehen. Dies muss nicht mit
einschließen, dass man als Künstler jemals seinen finalen Stil, seine finale Ausdrucksform findet.
Vielmehr kann es sich dabei um einen andauernden Prozess handeln, in dem die künstlerischen
Techniken laufend den sich ändernden Ansprüchen angepasst werden. Immer wieder führten besondere
Innovationen zu Revolutionen in dem, was unter Kunst verstanden wurde und dem, wie Kunst produziert
wurde. Caravaggio begründete und prägte um die Wende vom 16. auf das 17. Jahrhundert, gemeinsam
mit Annibale Carracci, die römische Barockmalerei durch seinen unverblümten Stil und seine
markanten Arrangements aus Licht und Schatten, die vor allem kompositionell eingesetzt sind und
nicht von realen Lichtquellen ausgehen. Seine Bilder werden dominiert von starken und
scharfen Kontrasten - Bildelemente werden teilweise durch grelle Lichter überstrahlt oder
verschwinden vice versa im Dunkel der Schatten, wodurch seine oftmals reduzierte Umgebungsdarstellung
noch verstärkt wird. Niemals verklärt hingegen sind seine realistisch gemahlten Figuren und
Arrangements.
Sein mit Weinlaub geschmückter Jugendlicher Bacchus (um 1595) lehnt mit
gelangweiltem Blick auf einer schmuddeligen Bettstatt, ungemacht und mit hervorblitzender
Matratze, grau mit blauen Streifen. In der um 1600 entstandenen Berufung des hl. Matthäus
ist dieser als Geldverleiher dargestellt, der, in gebeugter Haltung auf einen Tisch gestützt,
sein Geld nachzählt. Sein Blick ist ernst und stumpf - würde man das Geld gegen einen Krug
austauschen, könnte man ihn genauso gut für einen Betrunkenen halten. Trotz seiner zeitgemäßen
Darstellung - nicht nur durch seinen Stil, sondern auch durch die zum Teil barocke Ausstattung
seiner Figuren und Räume - und seiner unbestrittenen Neuerungen in der malerischen Darstellung,
ist Caravaggio aber stets klassischen Sujets aus Antike und Bibel verpflichtet geblieben. Gerade
in seinem Spätwerk verarbeitete er fast nur noch religiöse Themen.
Obwohl es auch schon im 17. Jahrhundert deutliche Elemente der Reflexion des
Kunstwerks als etwas Künstliches und vom Künstler Geschaffenes gab, wie wir es etwa in Jan Vermeers
Allegorie der Malerei (um 1663-1665) finden, bleibt das behandelte Thema noch für geraume
Zeit die dominierende Größe in der Kunst. Erst ab der Mitte des 19. Jahrhunderts begann sich
dieses Kunstverständnis radikal zu verändern, als sich einige französische Künstler gegen die
akademischen Ideale der Ähnlichkeit mit dem Abgebildeten und des edlen und/oder
lehrreichen Charakters des Kunstwerks sowie die damit verbundenen Restriktionen und
Sanktionen des andersartigen Kunstschaffens aufzulehnen begannen. Diese Künstler, unter ihnen
Monet, Renoir, Degar, Cézanne, Morisot, Pissaro, Sisley u.a., lösten sich vom Diktat der Akademie
und nahmen es selbst in die Hand, ihre Kunst auszustellen. Eine erste Ausstellung fand 1874 im
Atelier des Fotografen Félix Nadar statt und zeigte zum ersten Mal Kunst, in der es vorwiegend
um die Form des küntlerischen Ausdruck ging, die sich an dem orientierte, was gesehen wurde und
welcher Eindruck dabei im Moment des Sehens entstand. Dies führte nicht nur zu einer
revolutionären Veränderung des Malstils, sondern auch zu einer Abkehr von den traditionellen
Motiven der Renaissance und einer Zuwendung zu modernen Szenerien.
Kunst heute
Die Impressionisten stießen mit ihrer Abkehr von der akademischen
Diktatur einen Stein an, der einen ganzen Hangrutsch zur Folge hatte und die Vielzahl
verschiedenster Kunststile und -strömungen im späten 19. und gesamten 20. Jahrhundert erst
denkbar und möglich machte. Kunst wurde frei und entzog sich, zumindest in ihren jeweiligen
Anfängen, der Kanonisierung. Was aber war nun Kunst? Eine völlig berechtigte Frage, nachdem nicht
mehr die Gremien der Akademien der Künste darüber entschieden, sondern die Künstler und
Künstlerinnen ihre Kunst selbst behaupteten. Einige künstlerische Strömungen
institutionalisierten sich und untermauerten ihren Kunstanspruch auf diese Weise. Beispiele dafür
sind die Wiener Secession, die staatliche Hochschule für Kunst, Kunsthandwerk und
Industriedesign Bauhaus oder die private Hochschule für Gestaltung (hfg) in Ulm,
die allesamt gesamtgesellschaftlich revolutionär waren, in sich aber vielfach strenge Konformität
forderten. Wie diese, formulierten auch andere Strömungen ihre künstlerischen und zum Teil
gesamtgesellschaftlichen Vorstellungen in Programmen und Manifesten und erreichten dadurch, wenn auch nicht so stark, ebenfalls einen gewissen Grad an Institutionalisierung.
All diese Einrichtungen, Gruppierungen und Strömungen blieben - und bleiben
auch heute noch - elitär. Nur ein verhältnismäßig kleiner Kreis von Personen war und ist mit der
Vielzahl künstlerischer Ausdrucksformen und ihren Hintergründen, oder zumindest einem Teil davon,
vertraut. Die breite Masse derer, die Kunst, in welcher Form auch immer, rezipieren, ist dies
wohl nur in Ansätzen und greift vielmehr auf ein Bewertungssystem zurück, das auf
Wohlgefallen und Missfallen beruht. Die restlichen, kunstuninteressierten Personen sind gänzlich
diesem Trivialsystem unterworfen. Es ist daher absolut verständlich, dass moderne und
zeitgenössische Kunst vielfach bezüglich ihrer Kunsthaftigkeit hinterfragt wird: "Das kann
ich selbst aber auch." "Meine dreijährige Tochter malt schönere Bilder." "Was soll daran bitte
Kunst sein?" "Wem gefällt denn sowas?"
Gemeinsam mit den Stilen und Zugängen hat sich auch das Verständnis von Kunst
gewandelt. Kunst wurde vielfach schwieriger, ist nicht immer auf den ersten, zweiten oder
gar dritten Blick verständlich, wurde komplexer, reflexiver und beinhaltet oftmals mehrere
Metaebenen. Kunst ist in diesem Sinne elitärer als je zuvor, woran auch Versuche, Kunst
massentauglich und reproduzierbar zu machen, wie es etwa Vasarely anstrebte, nichts änderten und
ändern.
Kunst von heute darf sich nicht mit Wohlgefallen und handwerklicher
Brillianz begnügen. Dies alleine macht Kunst nicht aus. Zu viel ist bereits da gewesen - ob in
der Malerei oder den anderen bildenden Künsten. Kaum noch, wenn überhaupt, gibt es Momente des
durchdringenden Erschauderns ob der Neuartigkeiten des küntlerischen Ausdrucks. In einer Zeit,
in der wir bereits so viel gesehen haben und so leicht sehen können wie nie zuvor, erscheint
selbst das Neue vertraut. Kunst braucht, mehr als je zuvor, Inhalte und Aussagen, um als Kunst
gelten zu können, muss aktiver als je zuvor zum Nachdenken anregen und darf, trotz allem, immer
noch gefallen.
Meine Kunst
Der Grundstein meiner Werke ist zumeist eine Idee. Nur selten
passiert mir ein Werk, wird nachträglich künstlerisch beseelt; vielmehr passieren mir Ideen. Sie
erfordern keine Planung, sie kommen schnell und unverhofft. Sie entstehen auf vielfache Weise:
Einmal treffen sich Gedanken und bündeln sich zu jener Idee, die ein Kunstwerk ausmacht, ein
anderes Mal birgt ein äußerer Reiz, eine Wahrnehmung, ein unnütz gewordener Gegenstand den
notwendigen Impuls. Anderes wiederum erwächst aus dem Diskurs mit Freunden und Kollegen - seltener
eine Idee als eine konkreter gewordene Vorstellung ihrer Umsetzung. Eines ist aber trotz allem klar: Ideen bedeuten Arbeit. Setzt man sich nicht mit ihnen auseinander, befindet sich nicht fortwährend im künstlerisch-schaffenden Prozess, beginnen sie weniger zu werden und klopfen nur noch sporadisch an. Aktive Auseinandersetzung fördert die Ideenproduktion.
Ideen verlangen nach Umsetzung. Dies ist der Punkt, an dem ich nach
Möglichkeiten suchen muss, um meine Ideen verwirklichen zu können. In der Vorstellung scheint
manches zuerst ganz einfach und klar; erst wenn ich daran zu arbeiten beginne, eröffnen sich
mir die Unebenheiten und zum Teil tiefen Gräben, die Vorstellung und Wirklichkeit voneinander
trennen. Bekanntlich funktioniert nicht immer alles so, wie man es gerne hätte. Dennoch:
Ich bin nicht bereit maue Kompromisse einzugehen. Eine gute Idee ist es Wert gut umgesetzt zu
werden und darf nicht der Bequemlichkeit oder unangebrachter Eile zum Opfer fallen. Manche meiner
Werke entstehen ganz schnell, während andere länger auf ihre Fertigstellung oder gar
Inangriffnahme warten müssen. Die Qualität des Werkes, oder was ich dafür halte, steht für
mich, neben seiner Aussage, an oberster Stelle.
Mein Verständnis von Qualität setzt sich aus drei Aspekten zusammen:
Aussage, Wirkung und handwerkliche Leistung. Sind die ersten beiden nicht gegeben, kommt es auf
den letzten auch nicht mehr an. Ich möchte dies am Beispiel meiner Textbilder veranschaulichen.
Rein technisch gesehen ist es kein Problem ein Bild aus Text zusammenzusetzen. Jede und jeder,
der bzw. die sich der entsprechenden Techniken bemächtigt, wäre dazu in der Lage. Doch es gehört
mehr dazu, um daraus ein Kunstwerk zu schaffen. Nicht jedes beliebige Bild als beliebiger Text
dargestellt, kann als Kunstwerk, nicht einmal als Kunsthandwerk bezeichnet werden. Text und Bild
müssen miteinander eine Beziehung eingehen, sich wechselseitig bedingen und erst in ihrer
Symbiose den vollen Charakter des Kunstwerks zum Ausdruck bringen. Sie müssen etwas aussagen, das
erst durch ihre Kombination in dieser Wirkmächtigkeit möglich wird. So paaren sich Aussage und
Wirkung zu etwas hoffentlich Großem, dessen Unterbau und Fundament die technisch-handwerkliche
Arbeit ist. Ohne die dem Kunstwerk entsprechende handwerkliche Leistung ist das Kunstwerk an sich
nicht vorstellbar, doch sie alleine verliert jede künstlerische Bedeutung. Kunst muss letztlich bewegen.
Meine Kunst besitzt mehrere Bedeutungsebenen und reflektiert sich manchmal
in sich selbst. Sie spielt mit zahlreichen Referenzen, die oftmals nicht auf den ersten Blick
zu erkennen sind. Sie soll ihre Betrachterinnen und Betrachter zum Nach- und Weiterdenken anregen, ihnen neue
Perspektiven erschließen, sie inspirieren. Meine Kunst braucht, wie jede Kunst, Menschen, die sie
rezipieren. Gerade deshalb lege ich viel Wert auf aktive Teilnahme, mache Kunst, die erst
durch Interaktion ihre Wirkung und volle Aussage entfaltet. Was wäre mein Kunst schon wert, wenn nur ich
selbst sie sähe?
Stimmen
Über Georg Karner und seine Kunst
Georg Karner's palette is wide and goes beyond what you see. His work opens windows. Windows that inspire insight and show a way into the thoughts of an outstanding artist living and working in our 21st century. His works have solid background, opening up windows concerning unique materials and concepts. His works have pleased both my eyes and intellect, sometimes bringing me to smile and at other times making me stand in silent awe. Because Georg Karner's artwork is simply awesome.
- Peter Mahler